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Guerilla-Renovierung der Müllerstraße 6 in München

Die Müllerstraße 6 in München ist laut der Stadt München “unrenovierbar” und soll einem sieben Millionen Euro Bau weichen, der dann gewinnbringend an reiche Leute vermietet werden könnte. Sowas ist ja klassische Gentrifizierung (allein für dieses Wort konnte man vor ein paar jahren noch vom Verfassungsschutz beobachtet werden) aber leider geht jedem Investor bei sowas tierisch einer ab.Daraufhin hat die Goldgrund Family beschlossen eine der Wohnungen zu renovieren, um zu zeigen, dass es auch anders und mit viel weniger Geld möglich wäre, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Hier ein Auzug aus der Website:

Die Stadt München möchte an dieser Stelle neue Wohnungen bauen. Die Kosten für den Neubau wurden im vergangenen Jahr von der Stadt recht vorsichtig mit 5,2 Millionen Euro beziffert. Planung, Grundstücksfreimachung, Abbruch, Außenanlagen, Ausstattung sind hier noch nicht eingerechnet, so dass das ganze Projekt nach sachverständiger Einschätzung mit mindestens 7 Millionen Euro zu Buche schlagen wird.

Das Kommunalreferat sagt, eine Erhaltung des Gebäudes sei „nur mit ganz erheblichem Kostenmehraufwand“ möglich.

Das glauben wir nicht. Wir von der “Goldgrund Family”, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtviertel, glauben, dass die Stadt einen Großteil dieses Geldes sparen könnte, indem sie das bestehende Haus einfach renoviert und erhält. Die Gebäude sind nach Aussagen von Architekten keineswegs abbruchreif. Eine zeitgemäße Sanierung würde einen Bruchteil eines Neubaus kosten. Es ensteht zwar etwas weniger Wohnfläche, dafür aber kurzfristig und billig.

(via interweb3000)

Katsucon 2013

(by beatdownboogie)

Portal als Einstellungstest

Die Firma wibidata hat sich für neue Bewerber, die sich als Programmierer vorstellen wollen, drei Portal Level einfallen lassen. Diese müssen vor dem Einstellungsgespräch erstmal angegangen werden, so als Test für Logik und Lösungsstrategie. Wer es mal versuchen will kann das hier tun.

(via kotaku)

LEGO: Pädagogischer Sprengstoff für Kinder?

© The LEGO Group

© The LEGO Group

Die türkische Kulturgemeinde Östereich hat einen etwas seltsamen Artikel verfasst, nachdem Sie sich gegen den dänischen Konzern Lego juristische Schritte wegen (!) Volksverhetzung in Deutschland, Östereich und der Türkei vorbehalten. Stein des Anstoßes war ein Weihnachtsgeschenk der Schwester eines der Mitglieder an seinen Sohn. Es handelte sich um den LEGO-Bausatz “Jabba’s Palace”. Ihr wisst schon, der schleimige Wurm von Tatooine mit der dicken Brieftasche und der Han Solo Skulptur. Weiterlesen

Internet als Lebensgrundlage

Die III Kammer des Zivilsenats des Bundesgerichtshofes Karlsruhe hat in einem Urteil entschieden, das das Internet zur Lebensgrundlage gehöre. Demzufolge kann man auch als Privatperson Schadensersatz verlagen wenn mal so eben das Netz zwei Wochen nicht geht weil der Provider keine Lust hat den kaputten Stecker zu suchen. Natürlich mit hinlänglich bekannten Einschränkungen wie nur prozentualer Rückerstattung der monatlichen Kosten oder Beteilung an Ersatzmaßnahmen. Aber immerhin… nice!

Das Amtsgericht hat dem Kläger 457 € für das höhere, bei dem anderen Anbieter anfallende Entgelt sowie für die Kosten der Mobilfunknutzung zuerkannt. Im Übrigen hat es die Klage abgewiesen. Die Berufung des Klägers und die Anschlussberufung der Beklagten sind ohne Erfolg geblieben. Mit seiner vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger seinen auf Schadensersatz für die entgangenen Nutzungsmöglichkeiten des DSL-Anschlusses weiter.

(bundesgerichtshof.de via SpOn)

Riding with a Ghost

Die Gruppe SubOverHype hat ein sehr nettes Parkour Video gemacht, in dem Sie mit einem Geisterfahrer durch die Stadt cruisen. Das sich dabei keiner ernsthaft gemault hat ist schon erstaunlich.

(via unfunk.com | direkt )